Google untersucht bei sich gelistete Seiten auf Maleware. Soweit so gut, sicherlich eine sehr gute Sache für die User. Wenn Google auf einer Internetseite Maleware findet, verschwindet sie quasi ganz aus den Suchergebnissen. Ebenso wird eine Warnmeldung angezeigt. Gleichzeitig wird ein Bericht an http://www.stopbadware.org/ gesendet, was dazu führt, dass die Website in Browsern wie Firefox oder Safari nur nach mehrfacher Bestätigung zu erreichen ist.
Ich hatte jetzt auch mal wieder das große Vergnügen, dass ein Blog von mir gehackt wurde. Allerdings war es das erste mal, dass Google es vor mir Mitbekommen hat, was zur Folge hatte, dass diese Seite bei StopBadware eingetragen wurde und quasi aus den SERPs gekickt wurde.
Dazu gibt es bei Google jeweils eine Informationsseite, die man mit folgender URL (Domainnamen ersetzten) erreichen kann: http://www.google.com/safebrowsing/diagnostic?site=http://www.example.org/&hl=de
Der Searchtraffic für die Domain war nach der Einstufung als gefährlich gleich Null. Also hab ich die Maleware entfernt und die Seite in den Google Webmastertools angemeldet, um eine erneute Überprüfung zu beantragen. Hat soweit auch alles geklappt. Womit ich allerdings nicht gerechnet hätte, ist, dass die komplette Domain ein paar Stunden nach dem Antrag auf erneute Überprüfung wieder komplett an den alten Positionen in den SERPs vorhanden war.
Davon war ich wirklich positiv überrascht. Ich dachte die Domain wird da jetzt erstmal ein paar Tage oder Wochen auf dem Index schmoren und keinen Searchtraffic mehr bekommen. Denn bei StopBadware war angegeben, dass die Überprüfung von deren Seite aus im Durchschnitt 1-2 Wochen dauert. Insgesamt war ich also sehr positiv überrascht pber die Vorgehensweise von Google. Was ich solchen Angelegenheiten von Google eigentlich nicht kenne. Ist also wirklich kein Beinbruch so eine Geschichte! Im Endeffekt war der Searchtraffic nur einen Tag lang eingebrochen.
Heute ist eine super Scam-Email bei mir im Postfach gelandet. Ich habe mich wirklich köstlich amüsiert. Echt herrlich!
Guten Tag!
Es ist Uberraschung fur mich, deinen Brief zu bekommen. Ich verwende mein Profil in der Webseite dating nicht mehr.
Ich bin glucklich, deinen Brief zu bekommen! 
Wie geht du?
Ich tue Abbitte, aber ich kann mich an dich nicht erinnern. Aber ich werde froh sein, die Freunde mit dir zu sein!
Ich kann nicht verstehen, welchen Namen du hast? Bitte, schreibe mir deinen Namen.
Ich hoffe, ich scheine dir schon! 
Ich spreche deutsch nicht, ich spreche englisch. Du kannst mir englisch schreiben.
Ich heisse Natalya. Ich habe 27 Jahre.
In welcher deutscher Stadt lebst du?
Wir konnen uns in deiner Stadt nach dem Monat treffen, ich kann dorthin ankommen.
Wenn du die Fragen hast, schreibe mir, werde ich antworten!
Bitte, schreibe mir in meinen personlich email die Adresse!!!!
Ich kann dir nur aus der Adresse antworten: natalyaselina4@lavabit.com
Ich warte deine Antwort und deine Bilder!
Natalya.
Wie ärgert man am besten seine Kunden? Vodafone machts vor. In nicht einmal ein halben Stunde kommt eine Werbe-MMS und zwei Werbe-Dienstmitteilungen. Verdammt nochmal, das ist ja fast schon schlimmer als als beim E-Mail Spam!
Refer-Spm mal anders!Â
Nun wird auch über MyBlogLog immer mehr gespammt..
Als ich mich dort erstmals angemeldet hab, war es scheinbar nur so weit, dass manche User überall Comments geschrieben haben, um ne stärkere Profilseite zu bekommen..
Jetzt wird scheinbar auch schon mit Scripts gearbeitet, die sich in deine Recent-Readers einschmuggeln und wohl so auf Traffic hoffen.
Da die User von solchen Systemen eigentlich ziemlich Anzeigen-/Spamblind sind, denke ich nicht, dass die Spammer sehr viel Nutzen von der Aktion haben..



Wie SpOn berichtet sind von der südkoreanischen Polizei 2 Spammer verhaftet worden.
Die beiden haben in 4 Monaten 1,6 Milliarden Spam-Mails verschickt.. Insgesamt sind wohl 12.000 unterbelichtete Opfer darauf hereingefallen.
Das ist eine Erfolgsquote von 0,0000075%! Allerdings hat das Trio mit den personenbezogenen Daten immerhin 80.000 Euro ergaunert.
Hoffentlich wird in der Zukunft gegen solche Kriminellen stärker vorgegangen. Und das auch in Russland & Co.